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Fridays for Future

Fridays for Future

Fridays for Future (FFF) ist eine weltweite Jugendbewegung, die sich für den Klimaschutz und gegen die Untätigkeit der Regierungen im Umgang mit der Klimakrise einsetzt. Die Bewegung wurde von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg ins Leben gerufen, die im August 2018 begann, jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament in Stockholm zu protestieren, anstatt zur Schule zu gehen. Ihre Aktion, die sie als „Schulstreik für das Klima“ bezeichnete, inspirierte Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt, sich ihr anzuschließen und ebenfalls freitags für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.

Ziele und Forderungen:

  1. Einhaltung des Pariser Klimaabkommens: Fridays for Future fordert, dass die globalen Temperaturen nicht um mehr als 1,5 Grad Celsius über das vorindustrielle Niveau steigen dürfen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.
  2. Reduzierung der Treibhausgasemissionen: Die Bewegung fordert eine sofortige und drastische Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen. Dies beinhaltet den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und den Übergang zu erneuerbaren Energien.
  3. Klimagerechtigkeit: Fridays for Future setzt sich für Klimagerechtigkeit ein, was bedeutet, dass diejenigen, die am meisten unter den Folgen des Klimawandels leiden, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben, unterstützt und geschützt werden müssen.

Aktivitäten und Aktionen

  1. Schulstreiks: Der zentrale Bestandteil von Fridays for Future sind die regelmäßigen Schulstreiks, bei denen Schülerinnen und Schüler freitags den Unterricht verlassen, um auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam zu machen. Diese Streiks finden weltweit statt und haben Millionen von jungen Menschen mobilisiert.
  2. Klimaproteste und Demonstrationen: Neben den Schulstreiks organisiert Fridays for Future auch große Klimaproteste und Demonstrationen, oft in Zusammenarbeit mit anderen Umweltgruppen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.
  3. Bildungs- und Sensibilisierungskampagnen: Die Bewegung betreibt umfangreiche Bildungs- und Sensibilisierungskampagnen, um das Bewusstsein für die Klimakrise zu schärfen und die Öffentlichkeit über die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen zu informieren.
  4. Politische Lobbyarbeit: Fridays for Future übt Druck auf politische Entscheidungsträger aus, um strengere Klimaschutzgesetze und -richtlinien zu verabschieden und die Umsetzung bestehender Vereinbarungen wie des Pariser Klimaabkommens zu gewährleisten.

Fridays for Future hat einen erheblichen Einfluss auf die globale Klimadebatte gehabt. Die Bewegung hat das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimaschutzes erhöht, Millionen von Menschen mobilisiert und die Klimakrise auf die politische Agenda gesetzt. Sie hat es geschafft, die Aufmerksamkeit von Medien, Politikern und der Öffentlichkeit auf das Thema Klimawandel zu lenken und junge Menschen weltweit zu inspirieren, sich aktiv für ihre Zukunft einzusetzen.

Die Bewegung hat auch dazu beigetragen, dass Regierungen und internationale Organisationen mehr Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen und ernsthaft über eine Beschleunigung der Energiewende und die Einführung strengerer Klimaschutzmaßnahmen nachdenken.

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