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Brückentechnologie

Brückentechnologie

Eine Brückentechnologie ist eine Technologie, die dazu dient, eine vorübergehende Lösung für ein Problem bereitzustellen, während langfristigere Lösungen entwickelt oder umgesetzt werden. Im Kontext der Klima- und Umweltkrise bezieht sich eine Brückentechnologie auf Technologien oder Praktiken, die dazu beitragen sollen, den Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien zu erleichtern und die Umweltbelastung zu verringern, während gleichzeitig nachhaltigere Lösungen entwickelt und implementiert werden.

Einige Beispiele für Brückentechnologien im Kontext der Klima- und Umweltkrise sind:

  1. Erdgas: Erdgas wird oft als Brückentechnologie betrachtet, da es im Vergleich zu Kohle und Öl weniger CO2-Emissionen verursacht und eine schnellere Umstellung auf erneuerbare Energien ermöglichen kann. Erdgas kann als Brennstoff für Kraftwerke, Heizsysteme und Fahrzeuge verwendet werden und kann als Ersatz für kohle- oder ölbasierte Energiesysteme dienen, während erneuerbare Energien ausgebaut werden.
  2. Hybridfahrzeuge: Hybridfahrzeuge, die sowohl einen Verbrennungsmotor als auch eine Batterie haben und Energie regenerativ während der Fahrt zurückgewinnen können, werden oft als Brückentechnologie betrachtet, um den Übergang von Benzin- und Dieselautos zu Elektrofahrzeugen zu erleichtern. Hybridfahrzeuge reduzieren den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen, während gleichzeitig die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgebaut wird.
  3. Biokraftstoffe: Biokraftstoffe wie Biodiesel und Bioethanol werden als alternative Kraftstoffe betrachtet, die dazu beitragen können, den Verbrauch von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und die Emissionen zu verringern. Biokraftstoffe können aus nachwachsenden Rohstoffen wie Pflanzenöl, Mais oder Zuckerrohr hergestellt werden und können als Beimischung zu konventionellen Kraftstoffen oder in speziell dafür ausgelegten Fahrzeugen verwendet werden.
  4. Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS): CCS-Technologien erfassen Kohlendioxidemissionen aus Industrieanlagen oder Kraftwerken und speichern sie unterirdisch, um deren Freisetzung in die Atmosphäre zu verhindern. Obwohl CCS nicht als langfristige Lösung für den Klimawandel betrachtet wird, kann es dazu beitragen, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu erleichtern, indem es bestehende Kohlekraftwerke oder Industrieanlagen „abfedert“, während erneuerbare Energien ausgebaut werden.

Diese Beispiele zeigen, wie Brückentechnologien dazu beitragen können, den Übergang zu einer nachhaltigeren Energiezukunft zu erleichtern, indem sie den Verbrauch von fossilen Brennstoffen reduzieren und den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen, während gleichzeitig neue Technologien entwickelt und implementiert werden, um langfristige Lösungen für die Klima- und Umweltkrise zu finden.

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