Strukturstufen (Structure Stages)

Meilensteine des individuellen und kulturellen Bewusstseins

»Im gegenwärtigen Augenblick versucht unsere Gesellschaft, den schwierigsten, gleichzeitig aber auch aufregendsten Übergang zu bewältigen, dem sich die menschliche Spezies je gegenüber sah. Es ist nicht nur ein Übergang zu einer neuen Existenzebene, sondern auch der Beginn eines neuen Satzes in der Symphonie der Menschheitsgeschichte.«

– Clare W. Graves

Strukturstufen

Strukturstufen (Structure Stages) – auch Ebenen, Wellen oder Levels genannt – kennzeichnen bedeutsame Meilensteine von Wachstum und Bewusstsein. Wurde eine bestimmte Strukturstufen erst einmal stabil erreicht so steht das volle Potenzial dieser Ebene praktisch jederzeit zur Verfügung. Lernt ein Kind beispielsweise seine ersten Worte zu artikulieren, so hat es die prinzipielle Fähigkeit des Sprechens erworben.

Es existieren diverse Entwicklungsmodelle, jedoch haben sich nur wenige in der praktischen Anwendung im Business-Bereich bewährt und sind zugleich wissenschaftlich fundiert. Das von uns bevorzugte Graves Value System genannte Entwicklungsmodell erfüllt diese Eigenschaften.

Das Graves Value System

Dieses Modell geht auf den amerikanischen Entwicklungspsychologen Clare W. Graves zurück und wurde von seinen Schülern Don Beck und Christopher Cowan zu „Spiral Dynamics“ weiterentwickelt. Es ist umfassend erforscht und kam mittlerweile 50.000 Mal weltweit zum praktischen Einsatz, u.a. auch im politischen Anti-Apartheids-Entwicklungsprozess in Südafrika.

Graves konnte in umfangreichen Untersuchungen zeigen, dass die Menschheit sich im Laufe der letzten 100.000 Jahre durch acht unterschiedliche Strukturstufen (Ebenen, Wellen, Level) ihres Werte-Bewusstseins entwickelte. Das Werte-Bewusstsein einer Strukturstufe definiert die jeweilige Weltsicht der betreffenden Menschen und bestimmt ihr individuelles Denken und Handeln in ihren persönlichen Lebenskontexten, in Organisationen und ganzen Nationen.

Das Graves Value System beschreibt dabei sowohl die stammesgeschichtliche Entwicklung (Phylogenese) ganzer Kulturen der Menschheit wie auch die persönliche Entwicklung (Ontogenese) einzelner Individuen im Verlauf ihrer Lebensspanne.

Demzufolge hat jeder Mensch einen individuellen Schwerpunkt seines Denkens und Handelns, welcher den aktuellen Entwicklungsstand seines Werte-Bewusstseins widerspiegelt. Schwerpunkt bedeutet hier, dass die vorangegangene Strukturstufe und auch die nachfolgende Strukturstufe ebenfalls einen Einfluss auf sein Denken und Handeln haben.

Auch Unternehmen und andere soziale Systeme weisen einen solchen kulturellen Schwerpunkt in ihrer Entwicklung auf, der abhängig von dem Bewusstsein der Mitglieder dieses sozialen Systems ist und von einflussreichen Mitgliedern, z.B. dem Inhaber oder der Geschäftsführung, in besonderem Maße geprägt wird.

Spiral Dynamics

Beck und Cowan erweiterten das Graves-Modell zu „Spiral Dynamics“, um den spiralförmigen Charakter der Werte-Entwicklung herauszustellen, bei dem die aufeinander folgenden Strukturstufen zwischen einer Ich-Perspektive und einer Wir-Perspektive hin und herpendeln. Zusätzlich ordneten sie jeder der acht Strukturstufen des Graves-Modells eine Farbe zu. Die Strukturstufen werden nebenstehend kurz und etwas plakativ dargestellt.

Die Prime Directive – Es geht um das Ganze!

Nach der Devise „höher = besser“ könnte nun der verständliche Wunsch entstehen, als Individuum oder soziales System möglichst schnell die höheren Strukturstufen des Werte-Bewusstseins zu erreichen und diese entsprechend fokussiert anzustreben.

Es geht hier jedoch um viel mehr, nämlich eine über alle Strukturstufen gleichermaßen gesunde Entwicklung über die gesamte Lebenspanne eines Individuums oder sozialen Systems hinweg.

»Keine Bevorzugung einer Strukturstufe gegenüber anderen Strukturstufen. Stattdessen geht es ihm um ein „in Ordnung bringen“ jeder Strukturstufe bzw. ihre „Heilung“ von pathologischen Ausprägungen.«

– Prime Directive

Dies ist vergleichbar mit dem Bau eines Hauses: Das Fundament muss stabil und belastbar sein, bevor die Wände hochgezogen werden (können). Und die Wände müssen ebenfalls stabil stehen und belastbar sein, bevor der Dachstuhl errichtet werden kann. Eine schwach oder fehlerhaft ausgeführte Bauarbeit hat ungünstige Folgen für die nachfolgenden Strukturen des Baus und destabilisiert letztlich das Gebäude insgesamt.

Wie geht es weiter?​

Die Spirale der Evolution geht weiter. Das ist sicher. Die auf Türkis folgenden Strukturstufe lassen sich heute nur erahnen, nur schemenhaft skizzieren. Zu wenige Menschen haben diese bereits stabil erreicht und es liegen derzeit nur wenige Erfahrungsberichte oder gar Studien zu diesen Strukturstufen des Werte-Bewusstseins vor. Eines jedoch ist sehr wahrscheinlich: Es bleibt spannend und es wird spiritueller.

Spiral Dynamics Modell​

Spiral Dynamics Ebenen

Kulturelle Werte-Evolution​

  • Vor 120.000 Jahren hatten unsere Vorfahren ein rudimentäres archaisches, noch sehr tierähnliches „Bewusstsein“, welches auf das eigene Überleben in einer lebensfeindlichen Umwelt fokussiert war (Nahrung, sicherer Schlafplatz, Existieren).
  • Die reine Existenz muss für Unternehmen, Organisationen und andere soziale Systeme an erster Stelle gesichert sein. Andernfalls droht ihnen die Auflösung (z.B. Insolvenz).
  • Dieses Mem findet man bei Säuglingen mit ihrem instinkthaften Verhalten sowie bei pathologischen Fällen, wie Koma-Patienten und an fortgeschrittener Demenz erkrankten Menschen.
  • Vor rd. 50.000 Jahren entstand ein erstes neues Bewusstsein mit dem Entstehen von Stämmen und Clans, die ihren Mitgliedern Sicherheit in Form von Zugehörigkeit und Schutz organisierten. Das Weltbild war magisch-animistisch: Alles wirkt belebt und die Welt ist voller Geister. Die umgebende Natur und die Naturkräfte wurden als Angst einflößend, unvorhersehbar und unerklärlich und bedrohlich erlebt und entsprechende Rituale entstehen, um die Geister zu besänftigen. Eine solche Lebensweise ist heute noch bei einigen wenigen Naturvölkern zu finden, die isoliert von der restlichen Welt leben.
  • Wenngleich im Business in der westlichen Welt kaum Mitarbeiter dieses Mems vorzufinden sind, ist die Würdigung auch dieser Entwicklungsstufe für eine gesunde Unternehmensentwicklung bedeutsam, z.B. in Form von Anerkennung der Wurzeln (Gründer, Unternehmensgeschichte) und durch Nutzung von Ritualen (z.B. Weihnachtsfeier oder Familientag).
  • Dieses Mem ist bei Kleinkindern anzutreffen. Das Lernen erfolgt reflexartig und unbewusst. Mit dieser Ebene erfolgt das Erwachen des emotionalen Selbst. Das Verhalten dieser Kinder ist an einer Phantasiewelt orientiert („mein Teddy spricht mit mir“) und die Weltsicht ist narzisstisch.
  • Vor ca. 20.000 Jahren entstand erstmals ein Ich-Bewusstsein. In einer Welt, die schwierig, hart und voller Agressionen und Feindseligkeiten ist, so dass nur die Stärksten überleben können, bilden sich erste starke Persönlichkeiten aus dem vorherrschenden Gruppenbewusstsein heraus, die ihre Mitmenschen anführen. Es gilt das Recht des Stärkeren und es entsteht eine Welt aus Helden, Mythen und Imperien, die von Egozentrik, Impulsivität und Macht beherrscht wird.
  • Auf dieser präkonventionellen Stufe befinden sich typischerweise Gangs, schwere Kriminelle oder auch Unternehmen mit Mafiastrukturen, die die Konkurrenz einfach ausschalten: Alles ist erlaubt, solange man nicht erwischt oder bestraft wird.
  • In der Individualentwicklung entspricht dieses Mem einem Kind bis zum Grundschulalter, dessen Verhalten emotional-impulsiv ist und mit Macht- und Tatendrang der Devise folgt: „Erst komme ich“. Mit dieser Ebene erwacht das begriffliche Selbst und die Perspektive der ersten Person („Ich“) entsteht.
  • Vor ca. 4.000 Jahren entsteht ein Bewusstsein, welches die Gewalt und Impulsivität des roten Mems eindämmt und so ein soziales Miteinander ermöglicht, indem dem Leben ein Sinn gegeben wird. In dieser Zeit entsteht ein Weltbild, in welchem die Welt durch Gott kontrolliert und geführt wird und ein absoluter Glaube an „den“ richtigen Weg vorherrscht. Gehorsam gegenüber der Autorität wird durch eine feste Gesellschaftsordnung aus hierarchischen, absolutistischen Strukturen, Regeln und Rollen und Gesetzen organisiert, die für eine stabile Sicherheit sorgt. Treue, Loyalität und Glauben werden belohnt von jenen Autoritäten, die hierarchisch höher stehen. Andernfalls drohen Ausschluss und Strafe, wenn man gegen die Verhaltensregeln verstößt. Gewissen und Schuldgefühle entstehen. Nationen und Staaten entstehen, die die Welt unterteilen in „gut“ und „böse“, „richtig“ und „falsch“, „Freunde“ und „Feinde“.
  • Diese konservative, soziozentrische Sicht ist heute bei rd. 30 Prozent der Erwachsenen in der westlichen Welt anzutreffen und ist weit verbreitet in Bürokratien und Großunternehmen.
  • Dieses Mem entsteht mit dem Erwachen des Rollen-Selbst. Es entsteht die Perspektive der zweiten Person („Du“) mit konkret-wörtlichen Überzeugungen, die mit einem Verhalten einhergehen, welches konformistisch, gehorsam, ordnungsliebend und regelkonform ist. Das Streben nach Ordnung und Stabilität sowie die Kontrolle von Impulsivität durch Schuld und Gewissen rücken in das Bewusstsein.
  • Vor rd. 400 Jahren in der Zeit der Renaisance werden im Zuge der Aufklärung die von „oben“ verkündeten Wahrheiten des blauen Mems zunehmend in Frage gestellt. Es entstehen die modernen Wissenschaften und die Vernunft hilft, die Wahrheit zu finden und zu beweisen. Die Welt wird als eine Maschine aufgefasst, die den Naturgesetzen folgt und die Natur wird für eigene Zwecke genutzt. Der wissenschaftliche Fortschritt, die Dampfmaschine und das Eisenbahnnetz entstehen und bringen Möglichkeiten für materiellen Wohlstand der modernen Industriegesellschaften. Der Einsatz von Maschinen macht erstmals den Einsatz von Sklaven unnötig und Sklaverei wird in den meisten Staaten der Welt verfemt. Der moderne Mensch erfasst und nutzt seine persönlichen Chancen, um das eigene Leben zu verbessern und strebt nach maximalem Erfolg, Wissen und individueller Freiheit. Regeln werden zwar meist befolgt, jedoch werden diese auch gebrochen, wenn ihm dies notwendig erscheint.
  • Mit mehr als 40 Prozent der Erwachsenen bildet dieses Mem aktuell den Schwerpunkt der Entwicklungsstufen in der westlichen Welt. In Unternehmen und anderen sozialen Systemen (z.B. Sportvereinen) steht der Wettkampf mit anderen Wettbewerbern im Zentrum der Aufmerksamkeit. Leistung und Erfolg werden betont und viele orange Unternehmen sind kontinuierlich bestrebt, sich mit Hilfe von besseren und effizienteren Geschäftsprozessen und günstigeren Kostenstrukturen so zu organisieren, dass der Unternehmensertrag maximiert wird (Shareholder Value).
  • In der Individualentwicklung erreichen viele junge Menschen dieses Mem mit dem Erwachen des weltzentrischen oder reifen Selbst. Menschen mit einem orangen Schwerpunkt streben nach Autonomie, Unabhängigkeit, Wohlstand und materiellem Überfluss und ihr Verhalten erscheint sehr ziel- und leistungsorientiert, Entscheidungen werden rational erwogen und getroffen und Wettbewerb wird zu einer motivierenden Kraft im eigenen Denken und Handeln. Die Perspektive der dritten Person („Wir alle“) entsteht und ein strategischer Zeithorizont von bis zu fünf Jahren bereichert die innere Vorstellungskraft.
  • Erst vor rd. 40 Jahren mit der 68er-Bewegung erlaubte die bisherige materielle und gesellschaftliche Entwicklung es vielen westlichen Kulturen, Sinnfragen zu stellen und ein multikulturelles Bewusstsein, Pluralismus, Ökologie und Gleichberechtigung in den Vordergrund des gesellschaftlichen Diskurses zu bringen. In der damit einhergehenden postmodernen Gesellschaft haben das Wohlbefinden aller und Konsensbildung oberste Priorität und es gilt, gemeinschaftlich das Leben einfühlsam zu gestalten, alle einzubinden und fürsorglich zu versorgen. Hierarchien werden pauschal abgelehnt und statt Entscheidungen rational „mit dem Kopf“ zu treffen werden nun vor allem Entscheidungen emotional-intuitiv „aus dem Bauch“ heraus bevorzugt. Jeder sucht Frieden mit sich und anderen und die Individualität und das Wertvolle eines jeden Menschen wird gewertschätzt. Mit aller Sensibilität dieses Mems wird die grüne Einstellung letztlich relativistisch: Jeder hat recht, ich habe mein Weltbild, und Du darfst Dein Weltbild haben. Eine solche relativistische Einstellung kann zu einer Gleich-Gültigkeit führen, die übersieht, dass einige Ansichten besser oder schlechter sein können als andere.
  • Das grüne Mem ist heute bei etwa 20 bis 25 Prozent der Erwachsenen in der westlichen Welt anzutreffen. In Unternehmen und anderen sozialen Systemen realisiert es sich durch ein gemeinsames Handeln im Team unter umfassendem Einbezug aller (Partizipation). Synergien entstehen hieraus sofern es gelingt, einer ausufernden Ausdiskutier-Kultur Einhalt zu gebieten und Beiträge auf die erforderlichen Entscheidungen hin auszurichten. Es entstehen soziale Institutionen und Netzwerke und eine soziale Marktwirtschaft.
  • Dieses Mem prägt sich bei vielen Erwachsenen mit dem Erwachen des sensiblen Selbst aus. Es entsteht die Perspektive der vierten Person: Das Erkennen der eigenen historischen persönlichen und kulturellen Konditionierungen mit einem entsprechend ausgeweiteten Zeithorizont. Menschen auf dieser Entwicklungsstufe beginnen, das innere Wesen des eigenen Selbst und anderer Menschen zu ergründen, interessieren sich plötzlich für Psychologie und Spiritualität und verhalten sich meist sensibel, anteilnehmend, dialogisch, antihierarchisch und gleichberechtigt. Gleichzeitig entsteht ein Verständnis für systemische Zusammenhänge und Beziehungen.
  • Dieses Mem ist derzeit gerade im Entstehen. Der erreichte Wohlstand ermöglicht nun völlig neue Gedanken, Hoffnungen und Durchbruchserlebnisse. Das Leben wird als ein Kaleidoskop natürlicher Holarchien, Systeme und Formen betrachtet: Alles besteht aus Systemen in Systemen in Systemen etc. – statt einzelner Systeme werden nun Holarchien ergründet. Systemische Zusammenschau und flexibles Handeln erlauben es nun, komplexe Probleme zu verstehen und mit unkonventionellen kreativen Lösungsansätzen anzugehen. Entsprechend erhalten Flexibilität, Spontaneität und Funktionalität den höchsten Wert. Wissen und Kompetenz dominieren gegenüber Rang, Macht, Status oder Gruppe. Während Menschen auf den vorangegangenen Ebenen ihre eigene Weltsicht für die einzig gültige halten, wird es auf der gelben Entwicklungsstufe möglich, alle Ebenen wertzuschätzen und zu integrieren. In diesem Sinne braucht ein Unternehmen die Kraft seiner purpurnen Wurzeln, rote Durchsetzungsstärke, blaue Struktur und Sicherheit, orange Vernunft und Wirksamkeit sowie grüne Sensibilität gleichermaßen.
  • Das integrale Bewusstsein entsteht gerade und ist heute erst bei ein bis zwei Prozent aller Erwachsenen in der westlichen Welt zu beobachten. Idealerweise sollten Menschen in hoch verantwortlichen Positionen (Politiker, Vorstände etc.) aus diesem Bewusstsein heraus denken und handeln.
  • Mit Blick auf die Individualentwicklung erreichen einige Erwachsene das gelbe Mem mit einer zentaurische Integration von Körper und Geist (Kopf und Herz). Entscheidungen berücksichtigen nunmehr sowohl die Vernunft als auch die Intuition gleichsam, Unterschiede und widersprüchliche Ansätze können nutzbringend integriert werden. Mit einer integralen Weltsicht und einem holarchischem Verständnis ausgestattet verhalten sich Menschen auf dieser Stufe in erster Linie funktional, flexibel über alle Meme hinweg. Mit dem Aufkommen des gelben Mems ist das Entstehen einer erweiterten Perspektive der vierten Person verbunden, in der das eigene Selbst sich als in die Geschichte diverser, vielschichtiger kultureller Zusammenhänge eingebunden erleben kann.
  • Dieses Mem ist derzeit gerade im Entstehen begriffen und derzeit noch seltener als das gelbe Mem anzutreffen. Entsprechend unvollständig und vorläufig muss jeder Versuch einer Beschreibung dieses Mems zum jetzigen Zeitpunkt sein. Wilber zufolge entsteht mit dem Aufkommen dieses Mems die Perspektive der fünften Person: Das Selbst wird konstrukt-bewusst, und erkennt sich selbst und seine Wirklichkeit zunehmend als eigene Konstruktionen seines Selbst.
  • Es spricht einiges dafür, dass im Außen globale Zusammenhänge wahrgenommen werden und alles daran ausgerichtet wird. Die universale Ordnung der gesamten Welt zeigt sich immer häufiger in einer lebendigen, bewussten Weise und wird zu einem (wiedererkannten) Wissen um Allverbundenheit und Harmonie mit Allem, das nicht auf äußeren Regeln (blau) oder Gruppenbindungen (grün) beruht. Oft entsteht der Wunsch, dem Überleben des Lebens zu dienen: „Ich wirke für die Menschheit und darüber hinaus“. Entsprechend richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Dynamik der gesamten Erde und ein Handeln auf Makroebene. Das eigene lokale Handeln ist entsprechend global ausgerichtet und vernetzt.
  • In der westlichen Welt haben bislang vermutlich weniger als 0,1 Prozent aller Erwachsenen dieses Mem stabil erreicht. Es entsteht zusammen mit dem Erwachen des transpersonalen Selbst. Die damit einhergehende türkise Weltsicht kann als global-holistisch, universell und kosmisch-spirituell skizziert werden. Diese Menschen finden Frieden in sich selbst und gewinnen die Fähigkeit, alle Ebenen der Spirale intuitiv zu verstehen und anzusprechen (Pacing und Leading).

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